Wie Naturheilkunde bei Migräne helfen kann

Wie Naturheilkunde bei Migräne helfen kann

Wer hat überhaupt Migräne?

Etwa acht Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Migräne, dabei sind Frauen deutlich häufiger betroffen als Männer. Die Quellen sind vielfältig und auch die Angaben zu Zahlen unterscheiden sich ziemlich, so heißt es in einer Studie des Robert Koch Instituts das 14,8 % aller Frauen in Deutschland (im Vergleich dazu 6% der Männer) unter Migräne leiden. In anderen Untersuchungen sind es bis zu 3 mal mehr Frauen als Männer, aber die Studien zu dem Thema laufen weiter. Interessierte können an unterschiedlichen Studien teilnehmen.

Wie Naturheilkunde bei Migräne helfen kann

Kurzer Ausflug in die verschiedenen Arten von Migräne

Es gibt: unter anderem

Migräne ohne Aura und mit Aura (Patienten haben hier Tage bis Stunden vor dem Kopfschmerz unterschiedliche Erscheinungen wie z.B. einen bestimmten Geruch oder Flimmern vor den Augen)

Chronische Migräne (wenn sie an 15 Tagen und mehr im Monat auftritt)

Migraine sans migrain (hier haben die Betroffenen keine Kopfschmerzen, lediglich die Auro oder andere Sinnenerscheinungen)

Vestibuläre Migräne (es kommt zu Schwindelattacken)

Solltest du an Migräne leiden, empfiehlt es sich eine Neurologische Abklärung vorzunehmen um die Art der Migräne zu diagnostizieren. 

Wie fühlt sich Migräne an?

Bei Migräne handelt es sich um Kopfschmerzen, die oft pulsierend und einseitig sind, meist verschlimmert Bewegung die Schmerzen. Die Patienten sind zudem Licht- und Geräusch empfindlich. Übelkeit bis zum Erbrechen kommen hinzu. Die Betroffenen ziehen sich zurück und sind kaum belastbar. Selbstverständlich schlägt sich das auch auf das Umfeld nieder. Die Arbeit und die persönlichen Beziehungen können leiden.

Die unterschiedlichen Trigger von Migräne

So individuell wir Menschen sind, so individuell sind wohl die Trigger.

Zur Entstehung gibt es zumindest diese sehr gängige Therorie: die Verengung und Erweiterung der Gefäße im Kopf schüttet unterschiedliche Botenstoffe aus, diese lösen die Migräneattacke aus.

Die Trigger (Schlüsselreiz) für eine Migräne können von Mensch zu Mensch variieren, Ernährung ist ein wichtiger Faktor. Auf ausreichende Flüssigkeitsaufnahme und eine vielseitige Ernährung, mit wenig Kohlenhydraten und wenig Weißmehl sollte unbedingt geachtet werden.

Sinnvoll ist auch ein Migränetagebuch zu führen, in dem die Auslöser, wie Schokolade, Rotwein, Salami, Käse und Fisch um nur einige zu nennen, herauskristallisiert werden.

Doch nicht nur Nahrungsmittel können die Migräne triggern, auch intensives Licht, Gerüche, hormonelle Umschwünge, Schlafmangel oder Medikamenteneinnahme, können eine Attacke auslösen.

Wie Naturheilkunde bei Migräne helfen kann

Die bereits oben erwähnte Ernährungsbeobachtung und die damit folgende Ernährungsumstellung sind bereits ein Baustein des naturheilkundlichen Ansatzes zu Bekämpfung der Häufigkeit und Dauer der Migräne.

Jetzt wäre die Naturheilkunde nicht ganzheitlich, wenn sie nicht auch andere Ursachen feststellen würde. Die daraus folgenden Behandlungsansätze wären zum Beispiel:

Aromatherapie: Gerüche können Attacken nicht nur auslösen, sie können auch helfen sie zu behandeln. Eukalyptus, Pfefferminze und Lavendel sind nur einige der hier anwendbaren Düfte.

Heilpflanzen: Als Regulator des Hormonhaushalts, zur Stabilisierung der Venentätigkeit und gegen Stauungen im Körper, können Pflanzen als Tee, als Tinktur oder auch als Auflage angewendet werden.

Behandlung von Störfeldern: Oft unbeachtet, aber sehr wichtig im Kampf gegen Migräne sind Störfelder, Amalgam in den Zähnen, chronische Erkrankungen der Nebenhöhlen oder des Darms, all das spielt eine wichtige Rolle bei der Behandlung.

Croniosacrale Therapie: Wie geht es deiner Wirbelsäule? Oft setzten sich die Anspannungen des Tages in den Schultern, im Nacken und im Kieferbereich fest. Die Craniosacrale Therapie kann bei Verspannungen wunder bewirken.

Entspannungsübungen: Wie Yoga, Autogenes Training oder progressive Muskelentspannung lassen sich recht gut in den Alltag einbauen. Wichtig dabei ist die Regelmäßigkeit der Einheiten. Mit einmal 30 Minuten Übung pro Woche ist Patienten weniger geholfen als mit täglich 5 Minuten Übungen.

In meiner Tätigkeit als Heilpraktikerin für Craniosacrale Therapie und Frauenheilkunde behandle ich Frauen mit meinen Händen und verschreibe die auf dich abgestimmten Pflanzen. Hast du noch Fragen oder möchtest dich behandeln lassen, vereinbare gern einen Termin bei mir.

Möchtest du dir noch weitere Informationen aus dem Netzt holen, empfehle ich dir diese Seiten:

Studie des Robert Koch Instituts zur Migräne (PDF)

PDF

Bericht über der naturheilkundlichen Ansatz zur Migräne  (PDF)

https://www.praxisprobst.de/downloads/Naturheilkundliche-Therapie-von-Migraene.pdf

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